Kirche in der Region Krefeld
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In Krefeld erfahren Anwohner und Flüchtlinge Begegnung als Gewinn

Im Pfarrheim von St. Thomas Morus ist Raum zum Spielen und Erzählen.

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Aus der KirchenZeitung, Ausgabe 03/2016

Kontakte sind für alle belebend

Anwohner und Flüchtlinge wagen den Schritt aus der Anonymität und erfahren Begegnung als Gewinn

An jedem Mittwochvormittag kommen Bewohner der Großunterkunft Westparkstraße zum Café in das Pfarrheim von St. Thomas Morus. Haupt- und Ehrenamtler kümmern sich gemeinsam um Bewirtung und Betreuung der Gäste.

„Ich möchte arbeiten“, sagt der jung wirkende Syrer und zählt seine beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen auf. Mit Frau und zwei kleinen Kindern ist er nach Krefeld gekommen, vier weitere Kinder möchte er noch aus der Heimat nachholen. „Jedes der 96 Zimmer ist mit einer Familie belegt“, schildert eine ehrenamtliche Helferin aus der Nachbarschaft. Eine Arbeitsstelle kann sie leider auch nicht vermitteln, doch für manche andere Frage ist sie zur ersten Ansprechpartnerin geworden. Die hier lebenden Flüchtlinge kommen aus Pakistan, Albanien, Mazedonien und Bangladesh. Sie besuchen Deutsch- kurse, und viele von ihnen können sich schon gut verständigen. Für den Treffpunkt der Gemeinde sind sie dankbar, und darum packen sie auch gern mit an, wenn nach dem Café aufgeräumt wird.


Von Regina Kraus

Veröffentlicht am 13.01.2016

 
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